2014/03/16

s'lem




und aus dem nichts heraus fragt man sich, wann man eigentlich mal wieder für ein paar wochen ins ausland fliegen darf.
und wer einem theoretisch billig algebra nachhilfe geben könnte.

2014/03/11

a^n-1 b^n-1

wenn man tagaus, tagein sachen beweisen muss, kriegt man irgendwann lust es einem mal wieder selbst zu beweisen. aber dann verliert man die lust und geht stattdessen wieder schlafen. wenn man glück hat, wird man aufgeweckt;
wenn nicht hat man wenigstens mal wieder länger als 6 stunden pro nacht geschlafen.

2014/03/07

wer hätte das gedacht

wenn man mir an jedem 1. des monats ein sneakpeek geben würde, wie mein leben in einem monat aussieht, würde ich wahrscheinlich immer noch jedes mal kein wort glauben

2014/03/05

veränderung

die dienstagskonstante in meinem leben ist nicht mehr die neue girls folge sondern fünf mathe vorlesungen

2014/02/23

früher


früher hab ich mich jeden schiurlaub von den bergen und jeden sommerurlaub vom meer verabschiedet,
heute lief ich durch die straßen, "ach du wirst mich eh nicht los" denkend
jetzt werf ich sachen in einen koffer und trinke bier, weil man feste feiern muss, wie sie fallen

2014/02/20

Zombies vom Kriemhildplatz - Frühe Episoden




Eine kurze Kurzgeschichte, aus der Kategorie "Sich um 7 Uhr morgens ablenken, während die nächste Folge Girls lädt".

Während ich den Wecker abstelle, als wüsste ich genau, was ich tue, versuche ich mich für einen kurzen Moment zu orientieren. Ich verlasse ein Bett und laufe auf eine Tür zu. Die Tür steht offen, russischer Realismus hält sie vom Zufallen ab. Geschlossene Türen scheinen uns wie ein Witz in einer Welt, in der nicht mal Hosen geschlossen bleiben können. Ich sammle meine Kleidung zwischen mit Namen beschrifteten Zettelchen und Spielkonsolenkabeln auf. Ich gebe mir wenig Mühe, leise zu sein. Die Nacht endet hier ohnehin erst, wenn die Zahl auf der Uhr dem Alter der fortgeschrittenen Pubertät entspricht. Im Kopf überschlage ich kurz das Verhältnis von herumliegenden Flaschen zu herumliegenden Menschen, aber mich schockiert inzwischen sowieso nichts mehr. Während ich meine Schuhe aus der liebevollen Umarmung anderer befreie, klaue ich Zigaretten aus herumliegenden Schachteln. Die Phrase „public domain“ ist hier breit gefächert.
In der Straßenbahn frage ich mich zum ersten Mal wie wir nach Hause gekommen sind und ob mich jemand vermissen wird.